Sie möchten ein Eigenheim besitzen?

Irgendwann im Leben stellen Sie sich die Frage, ob Sie ein eigenes Haus besitzen wollen. Aus der Antwort, wenn sie denn „ja“ lautet, leiten sich zahlreiche weitere Fragen ab: Kann ich mir ein Haus leisten? Will ich ein Haus kaufen oder lieber bauen? Und je nachdem, welche Antworten Sie darauf geben, müssen Sie sich danach überlegen, welche Partner Sie dabei benötigen.

Selber bauen

Eine Variante für erfahrene Handwerker oder Leute, die mit solchen in ihrem privaten Umfeld gesegnet sind. Bei der Frage, ob Sie sich das zutrauen, kommt es natürlich auch darauf an, wie komplex das Haus ist. Doch selbst, wenn Sie ein bereits erschlossenes Grundstück und einen Freundeskreis voller Profis haben, kommen Sie nicht um einige Auftragsarbeiten herum. Zahlreiche Heimwerkerserien im TV lehren uns das regelmäßig. Womit fängt man an? Genau: Wenn Sie ein massives Haus bauen, benötigen Sie natürlich ein Fundament. Das Graben können Sie vielleicht noch selbst übernehmen, doch spätestens das Schütten der Bodenplatte mit der richtigen Armierung benötigt eine Fachfirma.

Weiter geht es mit den Mauern. Haben Sie einen Maurer im Freundeskreis? Falls ja, sehr gut. Eine anstrengende aber absolut notwendige Arbeit, bei der auch ungelernte Personen gut unterstützen können. Die Betonung liegt auf „unterstützen“. Bis zu 20 Kg schwere Kalksandsteine schleppen kann ein schweißtreibender Spaß für die ganze Familie sein. Unser heutiger Gastautor – ein leidenschaftlicher Bürohengst – weiß, wovon er redet.

Die Mauern stehen; es geht weiter. Für die Fenster und Türen müssen Stürze eingesetzt werden. Das macht idealerweise auch ein Maurer. Das Richtfest naht. Doch vorher muss noch eine Dachkonstruktion aufgebaut werden. Falls Sie nicht so viel Geld für einen Zimmerer ausgeben möchten oder können, ist natürlich auch ein Flachdach möglich. Ansonsten ist ein ausgefeilter und statisch sicherer Dachstuhl ein echter Kostentreiber für Ihr Haus. Von etwaigen Geldsorgen können Sie sich zumindest am Tag des Richtfests ablenken. Nehmen wir an, Sie haben sich für ein hübsches Satteldach entschieden. Dann müssen da natürlich noch Dachpfannen drauf. Gut, wenn Sie einen Dachdecker kennen. Profitipp: Manche Zimmerleute erledigen das heute direkt mit.

Das Dach ist dicht, es wird Zeit für den Innenausbau. Auch hier können Sie eine wahre Horde von Profis beschäftigen. Für die Hauselektrik sollten Sie auf jeden Fall einen Elektriker engagieren. Das ist ein wirklich sensibles und sicherheitsrelevantes Thema. Ansonsten könnten Sie im schlimmsten Fall auch ungewollten Besuch von der örtlichen Feuerwehr bekommen.

Je nachdem, wie die Innenausstattung aussehen soll, gilt es schöne (Holz)Fußböden oder Teppiche zu verlegen. Fenster benötigen Sie natürlich auch noch. Dies beides können Sie mit ein wenig Übung und Fehlertoleranz sogar selbst erledigen. Auch Tapeten lassen sich relativ einfach mit ein wenig Liebe zum Detail anbringen.

Das liest sich jetzt natürlich alles ein wenig einfacher, als es in der Realität aussieht. Deswegen unser ehrlicher Ratschlag: Bevor Sie ein schiefes Haus bauen, wo der Wind durch zieht, beauftragen Sie lieber einen Profi zu viel als einen zu wenig. Das gilt übrigens auch, falls Sie das Haus vielleicht eines Tages verkaufen möchten oder gar nicht für sich selbst gebaut haben. Für die Region Schwaben in unserem Nachbarbundesland haben wir nach kurzer Recherche Remax Immobilienmakler Augsburg  gefunden. Dort können Sie nicht nur Ihr Haus und Grundstücke verkaufen sondern auch Wohnungen vermieten und anbieten lassen.

Sie sehen, fast alles geht selbst, aber nichts muss.