Die Auszahlung erfolgt zu 100 Prozent und ist wahlweise zusammen oder in Teilbeträgen abrufbar. Wird das KfW Baudarlehen bewilligt, kann der KfW Baukredit innerhalb von zwölf Monaten nach Zusage abgerufen werden. Eine weitere Verlängerung ist so weit wie maximal 36 Monaten möglich, wobei die abgerufenen Beiträge innerhalb von sechs Monaten vollständig ihrem Verwendungszweck zugeführt werden müssen. Unter bestimmten Voraussetzungen fällt ein Tilgungszuschuss an, der nicht nur den KfW Baukredit reduziert, sondern auch die Laufzeit verkürzt, sodass letztlich nicht der gesamte Betrag für den KfW Baukredit zurückgezahlt werden muss. Der Tilgungszuschuss ist abhängig von dem jeweiligen KfW-Effizienzhaus-Standard der Pflegeimmobilie. Beim KfW-Effizienzhaus 40 Plus beträgt der Tilgungszuschuss 15 Prozent der Darlehenssumme und maximal 15.000 Euro für jede Wohneinheit. Beim KfW-Effizienzhaus liegt der Tilgungszuschuss bei 10 Prozent der Darlehenssumme und wird bis zu maximal 10.000 Euro für jede Wohneinheit gewährt. Am niedrigsten ist der Tilgungszuschuss beim KfW-Effizienzhaus 55. Hier beträgt er noch 5 Prozent der Darlehenssumme und maximal 5.000 Euro für jede Wohneinheit. Während der tilgungsfreien Anlaufjahre fallen monatlich lediglich Zinsen an.

Die Länder bauten Wohnungen

Die Länder bauten von diesem Zeitpunkt an nur noch ein bisschen Wohnungen für Menschen mit kleinerem Geldbeutel. Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig, SPÖ, erklärte Schäfer-Gümbel das Wiener Wohnungsbaumodell. Bis 2020 rechnet die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe mit bundesweit weniger als 1,1 Millionen Sozialwohnungen. Damit hat sich der Bestand in 20 Jahren über halbiert. Einige Experten fordern gar die komplette Aufgabe des Sozialwohnungsbaus. Der Markt sorge besser und effektiver für günstigen Wohnraum, sagen sie. Thorsten Schäfer-Gümbel hält das für eine Täuschung. Eine hemmungslose Privatisierung der letzten Jahrzehnte sei mitverantwortlich für die derzeitige Misere – genau so wie eine eher marktorientierte Politik der Union. Freilich haben die Sozialdemokraten auch in der Vorgängerregierung mitregiert. Das Kapitel zum Wohnungsbau im neuen Koalitionsvertrag trägt die Handschrift der Genossen. Nicht nur einer Milliarden Euro sollen in den sozialen Wohnungsbau investiert werden. 1,5 Millionen Wohnungen sollen entstehen – etwa so viele fehlen derzeit auch. Mehr sei mit der Union als Koalitionspartner nicht drin gewesen, so Schäfer-Gümbel: „Das Wichtigste, das jetzt passiert, ist, dass das Grundgesetz wieder geändert wird und der Bund in nicht allzu ferner zukunft überhaupt weiter sozialen Wohnungsbau betreiben darf“, erklärt er.

Kammer eine Entscheidung verkünden

Ende Januar will die Kammer eine Entscheidung verkünden. Doch was steckt hinter dem Streit über das unterirdische Erbe? Dass unter Nalbach Stollen aus den Vierzigern schlummern, weiß gefühlt der ganze Ort. Einstiege gibt es etwa in Hinterhöfen oder einer Garage. Anwohner lagern Getränke oder eine Schneeschaufel darin, gemeinsam wurde in den Stollen auch gefeiert. Mit jungen Jahren spielte Lehnert in den Gängen. In den Siebzigerjahren war der Komplex mit Sandfiltern, Duschen und Feldbetten zum Atombunker aufgerüstet worden. Aus der vergilbten Karte aus dem Jahr 1977 im Rathaus geht der Abschnitt unter dem Kindergarten jedoch nicht hervor. Eingezeichnet ist nur eine „toter Gang“, ein Wurmfortsatz, wie Lehnert ihn nennt, der sich aber viel weiter als eingezeichnet in den Berg schlängelt und dort zusammenbricht – direkt unter dem Kindergarten. Auf Spaziergängen war Lehnert stutzig geworden. Im Garten eines Kita-Nachbarn entdeckte er das obere Ende eines Lüftungsrohrs. Vor der Kita-Sanierung beharrte er auf Probebohrungen, deren gleich die erste den Hohlraum traf.

Wichtiger Tagesordnungspunkt

Dieser Tagesordnungspunkt berührt einen sensiblen Bereich der chinesischen Wirtschaft. So kraftstrotzend sich Chinas Industrie präsentiert, so fragil zeigt sich der Finanzsektor. Die hohen Wachstumsraten der vergangenen Jahre wurden weitgehend auf kredit finanziert. Mit riesigen staatlichen Investitionsprojekten trieb die chinesische Führung ihre Wirtschaft an. Das ist nicht umsonst unverehelicht. Die Verschuldungsquote des Staates hat sich seit 2008 fast verdoppelt und liegt jetzt bei auffallend die Hälfte der Wirtschaftsleistung. Doch auch die Unternehmen, viele von ihnen in Staatsbesitz, haben ihre Expansion in den vergangenen Jahren umso mehr mit Krediten finanziert. Die Verschuldung der Unternehmen hat mittlerweile das Doppelte des Bruttoinlandsprodukts erreicht. Mancher Experte sieht in diesem Grad der Verschuldung mittlerweile eine Gefahr für die Weltwirtschaft. Wenn die Chinesen nicht können, ihre Wachstumsraten aufrechtzuerhalten, vorrätig haben Schwierigkeiten, ihre Verbindlichkeiten zu bedienen. Bei der schieren Größe des Problems droht nicht nur ein Anpassungsrezession sondern eine ausgemachte Finanzkrise, die die gesamte Weltwirtschaft erschüttern dürfte. Fraglich ist, ob die Chinesen bereit sind, sich Warnungen und Ermahnungen aus Berlin anzuhören.

Hunderte Fledermäuse hatten weniger Glück

Baby-Flughunde starben an der Hitze und fielen tot von den Bäumen unzerteilbar Vorort von Sydney. Auch wer in einen Supermarkt geht, kann die Folgen der Hitze bemerken: Die Kühlregale sind leer geräumt, nur untrennbar Kühlschrank liegen ein paar Tafeln Schokolade. Der Gang und die Regale, in denen normalerweise Schokoriegel, Kekse und Schokobonbons liegen, sind nackt bis auf einen Zettel. Supermarktmitarbeiter Christopher. Doch er ist gelassen. Der Billy Kings Creek in New South Wales hat schon eine kein Wasser mehr geführt, geschweige denn zwei Meter hohe Fluten. Vielen Menschen setzen besonders die heißen Nächte zu, da die Temperaturen auch dann oft nicht unter 30 Grad sinken. Also gibt es Tipps: Nasse Tücher über die Stirn legen, das Kopfkissen tagsüber einfrieren, feuchte Socken tragen. Die Menschen leiden, Tiere verenden, hiesige Bäume, die australisches Wetter eigentlich gewohnt sind, sterben. Die Regierung bleibt aber bei ihrer Linie, dass Hitze halt zum Kontinent gehöre. Von Klimawandel keine Rede: Australien, das Kohleland, möchte neue Kohlekraftwerke bauen. Der Farmer Denis Todd auf seinem ausgetrockneten Land. Über dieses Thema berichtete NDR Info am 24. Januar 2019 um 09:20 Uhr.